Sonntag, 29. August 2010

23. Int. Austria-Triathlon Podersdorf

Der Leuchtturm ruft und wir folgen diesen Ruf, auf nach Podersdorf!
Ich nehme mit Claudia als Staffel wie 2008 in der Halbdistanz als Schwimmer und Läufer teil. Am Vorabend gehen gewaltige Regenschauer nieder. Doch in der Nacht regent es nichts, doch pünklich zum Aufstehen (04.30 Uhr!) beginnt es wieder zu regnen. Kurz vor dem Start hört es auf, der See ist glatt, besser gehts nicht. Also rein ins Wasser und los gehts. Ich habe eine etwas unkluge Startposition gewählt und gerate in eine richtige Traube. Doch bis zur ersten Boje löst sich der Tumult auf und ich kann konstant fertig schwimmen. Übergabe an Claudia. Die erste Runde geht ganz gut, es weht schon eine recht steife Prise die sich dann aber zum richtigen Sturm steigert. Das Radfahren bei so starkem Wind ist Claudia nicht gewohnt und sie verzweifelt auf der zweiten Runde. Recht geschaft übergibt sie und ich mache mich auf den Weg. Als ziemlich letzter der Mitteldistanz überhole ich Läufer um Läufer doch ich brauche bis Kilometer 8 um den ersten Läufer einer Staffel zu überholen. In der zweiten Runde versuche ich noch etwas zuzulegen, ich bin aber schon am Limit. Trotzdem bin ich mit meiner Laufleistung sehr zufrieden. Hat richtig Spaß gemacht. Podersdorf ist halt immer eine Reise wert.

Sonntag, 22. August 2010

10. Int. Mondseeland-Triathlon

Nach einem Jahr Pause (Wohnungskauf und Renovierungsarbeiten) stehe ich heuer wieder am Start beim Mondseeland-Triathlon über die olympische Distanz. Ich guter Dinge nach meiner Leistung bei der Mitteldistanz in Obertrum. Das Frühstück wurde auf Haferschleim umgestellt und somit sollte mein Magen auch halten. Traumhaftes Wetter und richtig Heiß, Sommer halt! Ich starte in der dritten Welle und finde einen guten Rhythmus. Ein schneller Wechsel und schon gehts mit dem Rad rund um den See, am Anfang habe ich etwas schere Beine, aber in den Anstiegen doch genug Kraft. Mit einer ca. 10 köpfigen Gruppe erreiche ich wieder die Wechselzone. Raus auf die erste Runde, ich merke, ab nun muss ich kämpfen. Ich kann nicht das Tempo aufnehmen das ich mir wünschen würde und so laufe ich Konstant mein Rennen ins Ziel. Ich verliere zwar auf der Laufstrecke viele Plätze, ist mir aber egal, ich kann meine persönliche Bestleistung um mehr als fünf Minuten verbessern. Einfach super!












1,5 km Schwim - 38 km Rad - 9,85 km Lauf
Gesamtrang: 91
Rang M-Elite2: 44
Schwim: 26:38
T1: 1:11
Rad: 1:02:43
T2: 1:12
Lauf: 41:28
Gesamtzeit: 2:13:14

Sonntag, 8. August 2010

1. Trumer Triathlon Mitteldistanz

Beim Internetsurfen entdecke ich, dass heuer zum ersten Mal ein Mitteldistanztriathlon in Obertrum ausgetragen wird. Eh klar, da bin ich dabei, eine Mitteldistanz direkt vor der Haustüre, da kann man nicht nein sagen.

Am Samstag findet ein Sprintwettbewerb bei schrecklichen Wetterverhältnissen statt, die Athleten tun einem alleine beim Hinsehen leid. Am späten Nachmittag gibts dann noch einen Ladies-Fun-Triathlon bei dem die Clautschi ihr Triathlondepüt feiert. Am Sonntag strahlt dann zum Glück wieder die Sonne und wir haben beste Bedingungen. Das Wasser ist zwar recht kalt vom Regen aber mit dem Neo gehts schon. Die Strecke beihaltet einen kurzen Landgang bei dem uns viele Zuschaue zujubeln. Endlich am Land angekommen geht es ca. 500 Meter zur Wechselzone. Schnell gewechselt springe ich aufs Rad und dann trifft es mich wie der Blitz, ich habe die Schuhe nicht aufgemacht und kann dadurch nicht reinschlupfen. Wieder stehen bleiben, Schuhe runter, anziehen und raus aufs Rad, los gehts. Die drei Runden bringe ich trotz des anspruchsvollen Kurses gut hinter mich. Rein in die Wechselzone, diesmal problemloser Wechsel und raus auf die Laufstrecke. Nach der ersten Runde merke ich es wäre eine Zeit knapp über fünf Stunden möglich, leider hält mein Magen von dieser Zeit nicht all zu viel und ich darf mir zweimal ein Gebüsch für ein gröberes Problem suchen. Somit kann ich nicht mehr das gewünschte Tempo durchziehen und nehme etwas raus. Die vielen Zuschauer jubeln jedem Athleten großartig zu und so ist es ein tolles Gefühl über die Ziellinie zu laufen.










1,9 km Schwim - 90 km Rad - 21 km Lauf
Gesamtrang: 80
Rang M-Elite2: 44
Schwim: 36:13
T1: 3:04
Rad: 2:41:29
T2: 1:10
Lauf: 1:57:38
Gesamtzeit: 5:19:35

Sonntag, 27. Juni 2010

24. Int. Mondseer 5-Seen Radmarathon

Die Teilnahme an diesem Radmarathon ist schon fast zur Tradition geworden und so stehe ich auch heuer wieder am Start über die 140 km Distanz. Super Wetter und ein recht starkes Teilnehmerfeld lassen auf ein gutes Rennen hoffen. Nach dem Startschuß geht es relativ lang neutralisiert hinter dem OK-Fahrzeug her. Beim ersten Anstieg auf den Schafling zieht sich dann das Feld auseinander und ich kann mich ca. eine Minute hinter der Führungsgruppe in eine Verfolgergruppe einreihen. In dieser fahre ich dann bis Kilometer 1oo, Anstieg zur Großalm. Ich kann das Tempo leider nicht halten (Krampf im rechten Wadl) und lasse abreißen. Entlang des Attersees finde ich eine super Gruppe mit der ich bis Nussdorf tollt weiterkomme, dann kommt der bissige Antieg nach Oberwang. Hier teil sich die Gruppe auf, zu zweit fahren wir dann entlang des Mondsees Richtung Ziel. Wieder ein tollen Rennen auf einer schönen Strecke.

Mondseeradmarathon2010


Gesamtrang: 190
Klasse M-HK: 95
Bruttozeit: 3:46:44,29
Durchschnitt: 37.05

Samstag, 23. Januar 2010

36. Dolomiten-Classicrace



Obwohl ich es mir nach meinen letztjährigen Debüt geschworen habe, an diesen Rennen nicht mehr teilzunehmen, gehe ich heuer wieder an den Start. Mit gut der Hälfte weniger Trainingskilometer und diese ausschließlich in der freien Technik sind meine Ziele recht bescheiden. Heuer reist als Betreuer meine Claudia mit. Bei eisigen Temperaturen geht es nach Ankunft im Biathlonzentrum gleich auf die Loipe zum Skitesten. Der extrem kalte Schnee ist total stumpf und langsam, dafür bereitet der Stieg keine Probleme. Bevor ich mit Albert einen guten Platz im Startkorridor ergattere, meint Claudia während des Studiums des Streckenplanes: "da müsst ihr ja zwei Runden laufen", aber wo, lautet unsere Antwort. Der Startschuss ertönt pünktlich um 10.00 Uhr und der Kampf auf den ersten Kilometern ist heftig. Nach ca. fünf Kilometern befinde ich mich in einer kleinen ungefähr gleich starken Gruppe, in der ich leider immer wieder Führungsarbeit leisten muss. Nach den von mir so "geliebten" Serpentinen lässt die Kraft beim Schieben schon etwas nach und ich reihe mich in eine etwas langsamere Gruppe ein. Bei der Labe nach der Wende erwartet mich Claudia, ich sei nur 15 Minuten hinter dem Führenden. OK, der Abstand wird noch größer, garantiert! Und so ist es, ich nehme noch mehr Tempo raus, da ich den giftigen Anstieg nach dem Stadion im Hinterkopf habe. Aber wo, anstatt rauf zu laufen wenden wir Richtung Stadion. Von dort aus geht es nochmal auf eine zweite Runde zu den vielen Kehren! Huhu!!! Claudia hat wohl den Streckenplan doch richtig gelesen. Wieder hin und her, ich kann mich mit dieser Streckenführung einfach nicht anfreunden, noch dazu steht die Sonne nun am Hang an, der Schnee ist um ein paar Grad wärmer und der Stieg hält nicht mehr. Zum Schluss ein kleiner Anstieg und dann endlich Richtung Ziel. Erschöpft aber sehr Zufrieden mit meiner Leistung überquere ich die Ziellinie.

Startnummer 585
Gesamtrang: 180 von 609
Rang Herren AKI: 38
Gesamtzeit: 2:49:19,2

Dolomitenlauf_10

Sonntag, 6. September 2009

Eddy Merckx Classic


Bis dato war es ein verrücktes Jahr, eine wirklich intensive und tolle Vorbereitung im Frühjahr, dann ein Tag vor dem Amref-Marathon in Salzburg eine sehr schwere Grippeerkrankung. Nach langwieriger Erholung durchkreuzt ein Umzug in die von Claudia und mir soeben erstandene Eigentumswohnung meine Pläne. Mondsee Radmarathon und vorallem der 70.3 Triathlon in Rapperswil fallen aus. Der Umzug und die Arbeiten in der Wohnung nehmen dermaßen viel Zeit in Anspruch, deshalb verzichte ich wegen dem fehlenden Training auch auf die Wettkämpfe im Sommer.
Nun stehe ich an diesem schönen Tag zum dritten Mal am Start zur Eddy Merckx Classic. Fast keine Trainingskilometer in den Beinen aber voller Freude über meine Rückkehr gehts bei frischen 10°C pünklich um 08.00 Uhr los. Die Strecke ist gegenüber dem Vorjahr leicht verändert (zwischen Lochen und Neumarkt), zusätzliche 8 km und 100 hm. Albert und ich kommen ganz vorne in der Startaufstellung unter und werden vom guten Tempo von Anfang an mitgezogen. Ein schwerer Sturz mehrerer Athleten direkt vor mir bei Kirchberg, ich kann gerade noch stehen bleiben, trennt mich vom Peloton. Nur mit einem weiteren Mitstreiter kämpfen wir uns bis Schleedorf. Dann kommt von hinten eine kleine Gruppe mit der es uns gelingt das Hauptfeld einzuholen. Über Sommerholz komme ich ganz gut drüber und habe das Glück mit einer super Gruppe nach Mondsee und Thalgau zu fahren. Nun zahle ich durch das fehlende Training Tribut. Es beginnen zuerst in den Oberschenkeln und dann folgend in den Wandeln andauernde Krämpfe. Der Wille zum Beenden ist aber derart stark, dass ich das Tempo raus nehme und nur mehr auf durchkommen fahre. Die Anstiege, Thalgauegg, Wartenfels, Tiefbrunnau, Mitteregg und Eugendorferberg machen mir schwer zu schaffen und ich muss viele Konkurrenten ziehen lassen. Auf dem letzten Kilometer ziehen wir in einer gute vierer Gruppe Richtung Ziel, ich versuche einen Sprintversuch, werde nicht gestellt und kann diesen kleinen Erfolg unter Jubel meiner Fans = Familie voll genießen. Mein schwierigstes Rennen, aber ein Gelungenes.

Startnummer: 1286
Gesamtrang: 158
Rang LM2: 111
Gesamtzeit: 5:03.53,8

EMC09

Samstag, 7. März 2009

4. Gasteiner 24 h Tourenskilauf

Wie im Vorjahr formiert sich auch heuer wieder eine Staffel für den Turnverein Bad Gastein. Es sind auch wieder die gleichen Teilnehmer, Karl Pichler, Franz Schellhorn, Manfred Brunner und ich. Bei tollen Schneeverhältnissen geht es am Samstag pünktlich um 12.00 Uhr los. Wir haben bei Peter und Boris auf der Bergstation unser Quartier. Also findet auch der Wechsel am Berg statt. Wir sind dadurch in der Rundenzeit etwas langsamer (Aufziehen der Felle nach der Abfahrt!), aber das nehmen wir für unsere Hütte gerne in Kauf.
Nachdem wir etwas unmotiviert ins Rennen gehen, verfallen wir relativ schnell dem Rennfieber und absolvieren so Runde um Runde. Auch die Nacht hindurch fällt uns das Gehen relativ leicht. Die Strecke, präsentiert sich einfach in einem tollen Zustand und die Helfer geben sich wahnsinnig viel Mühe und feuern uns andauernd an, da macht es fast Spaß sich den Berg hoch zu quälen.
Nach 29 Runden, davon 8 von mir beenden wir unserer Rennen vorzeitig am Sonntag um 11.44 Uhr. Ich schaffe 4.064 HM in 05 Std. 24 Min. in einer durchschnittlichen Rundenzeit von 41 Min. 45 Sek.